• Das größte Skigebiet Österreichs: der Arlberg.

  • Der Kreis schließt sich: neue Arlberger Verbindungsbahn zwischen Zürs und Stuben/Rauz!

    Die Flexenbahn eröffnet im Winter 2016/17 und macht Skifahren am Arlberg dann noch vielseitiger und komfortabler. Durch die neue Verbindung zwischen Zürs und Stuben/Rauz können Skifahrer alle Orte am Arlberg einfach auf Skiern erreichen. Das macht Ski Arlberg zum größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs!

    Als Skifahrer am Arlberg unterwegs zu sein, wird dann noch schöner! Die neue Verbindungsbahn auf der Vorarlberger Seite des Arlbergs, zwischen Zürs und Stuben/Rauz, sowie die 2016 ebenfalls neu zu bauenden Trittkopfbahnen und die Albonabahn II mit einem gesamten Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro schließen den Kreis: Von Zürs aus führt die Trittkopfbahn I zur neuen Zwischenstation, von wo aus Skifahrer entweder weiter zur neuen Bergstation der Trittkopfbahn II gelangen oder mit der neuen Flexenbahn zur Alpe Rauz in Stuben. Hier lädt die ebenfalls neue Albonabahn II zur Weiterfahrt in Stuben ein. Zudem können Skifahrer von der Alpe Rauz aus ganz bequem die Skigebiete in St. Christoph und St. Anton erkunden. So ist nun jedes Ziel im Arlberger Skigebiet schnell, einfach und bequem auf Skiern erreichbar – St. Anton und St. Christoph, Stuben, Zürs, Lech, Oberlech sowie Schröcken und Warth. Als größtes zusammenhängendes Skigebiet in Österreich stehen Wintersportlern am Arlberg mit der neuen Verbindungsbahn gesamt 305 km Skiabfahrten und 87 Lifte und Bahnen zur Verfügung. Das garantiert eine unglaubliche Dimension an Skivergnügen! 

    Die Flexenbahn lohnt sich: Komfort, Kapazität, Ausblick

    Die neue Flexenbahn wird von der Flexenbahn GmbH betrieben, die sich jeweils zur Hälfte im Besitz der Stubner Fremdenverkehrs-GmbH und der Ski Zürs AG befindet. Bei der neuen Bahn handelt es sich um eine Einseil-Umlaufbahn mit 47 Kabinen für jeweils 10 Personen. Bei einer Fahrzeit von gut 6 Minuten können so jede Stunde bis zu 2.400 Personen befördert werden. Dabei legt die Flexenbahn, die hoch über der Flexenpassstraße verläuft, eine Strecke von fast 1,8 Kilometern zurück und überwindet einen Höhenunterschied von gut 562 Metern. Jede der komfortabel ausgestatteten Kabinen verfügt über großflächige Panoramascheiben, die freie Sicht ins Klostertal und zum Arlbergpass nach St. Christoph bieten – ein atemberaubendes Landschaftserlebnis! 

    Die Umwelt bedankt sich: weniger Belastung, mehr Begeisterung

    Nicht nur Skifahrer dürfen sich über die neue Flexenbahn freuen, auch für die Umwelt bietet sie viele Vorteile. Denn ab der Inbetriebnahme sind durch die Flexengalerie zwischen Zürs und Stuben/Alpe Rauz täglich 120 Busfahrten weniger notwendig. Zusätzlich werden die Ortsbilder entlastet, da weniger PKW direkt in die Dörfer kommen. Je nach Anreiseroute verkürzt sich außerdem die Fahrzeit, sodass jeder einzelne Skireisende seinen Beitrag zum Umweltschutz leistet. 

    Das gesamte Bauvorhaben mit allen neuen Bahnen wurde sehr präzise und bewusst geplant und wird mit größtem Bedacht umgesetzt: In einem ersten Schritt wurde bereits im Sommer 2015 die Übungshangbahn in Zürs neu gebaut. Ihr folgen der Neubau der Trittkopfbahnen I und II in Zürs und der neuen Albonabahn II in Stuben/Rauz. Im selben Zug entsteht die neue Flexenbahn, aber keine neuen Pisten. So bleibt die Schönheit der Landschaft erhalten.

    Die Geschichte setzt sich fort: SkiStars im neuen „Run of Fame“

    Die Bergwelt am Arlberg ist einzigartig und fasziniert die Menschen schon seit Jahrhunderten. Sie ist aber auch rau und das Leben dort oben zwischen den imposanten Berggipfeln erfordert seit jeher Mut, Innovationskraft und Gemeinschaftssinn. Damit ausgestattet haben die Menschen am Arlberg stets die Chancen ergriffen und die Möglichkeiten genutzt, welche die Berge ihnen geboten haben. So ist der Arlberg seit dem 19. Jahrhundert die Heimat vieler Skipioniere und großer SkiStars. Gemeinsam machten sie Ski Arlberg zur „Wiege des alpinen Skilaufs“ und legten den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. 

    Zur Wende des vorangegangenen Jahrhunderts, als die Skier den ganzen Arlberg eroberten und die Menschen vom Skifieber ergriffen wurden, kam es, dass sechs Freunde im Hotel Hospiz von St. Christoph den weltweit ersten Skiclub gründeten. Die Gründungsgeschichte des Ski-Clubs Arlberg begann damit, dass sich die sechs begeisterten Skifahrer über die Skitouren von Viktor Sohm unterhielten. Ein Pionier, der dann im Jahr 1906 den ersten Skikurs in Zürs am Arlberg abhielt. Dabei lernte er einem Jungen aus Stuben am Arlberg das Skifahren, der später zum ganz großen SkiStar wurde: Hannes Schneider, der seinerzeit „schnellste Skifahrer Europas“ revolutionierte mit seiner weltberühmten Arlbergtechnik das Skifahren und machte es sogar filmtauglich. So kam es, dass Hannes Schneider auch mit zahlreichen Ski-Filmen weltweiten Ruhm erlangte. Ebenso pionierhaft war der mutige Pfarrer Müller aus Warth. Um 1894 war er einer der ersten Skifahrer und übte, aus Angst bei seinen ersten Steh- und Gehversuchen auf den nordischen Brettern ausgelacht zu werden, heimlich im Schutz der Dunkelheit, um damit dann einfacher über das Auenfeld nach Lech zu gelangen. Den Spuren dieser und zahlreicher weiterer Pioniere folgten viele SkiStars wie der in Lech geborene Egon Zimmermann. Im Jahr 1962 wurde er Weltmeister im Riesenslalom und gewann zwei Jahre später olympisches Gold in der Abfahrt. Er ist ebenso Mitglied im Ski-Club Arlberg wie der unlängst international sehr erfolgreiche Skirennläufer Mario Matt. Seine 14 Siege bei Weltcuprennen und zwei Weltmeistertitel im Slalom vervollständigte er 2014 mit einer olympischen Goldmedaille. 

    Die Liste der weiteren Pioniere und Skigrößen am Arlberg ist lang, ihre Beiträge und Fähigkeiten sind vielseitig und ihre Geschichten einzigartig. Doch eines haben diese Menschen alle gemeinsam: die Liebe zum Skifahren und zum Arlberg. Gemeinsam machten sie den Arlberg legendär und weltweit bekannt. Gemeinsam schrieben sie Geschichte. Mit der Eröffnung der neuen Flexenbahn und damit der Möglichkeit, den ganzen Arlberg einfach auf Skiern zu erkunden, ist die Zeit reif, um neue Geschichten zu schreiben – mit alten und neuen SkiStars. Ihnen zu Ehren entsteht mit der neuen Verbindung zwischen Zürs und Stuben/Rauz neben den bereits beliebten und legendären Skirunden und Abfahrten im Arlberger Skigebiet – „Der Weiße Ring” in Lech Zürs, die „Tannbergrunde” in Warth-Schröcken und die nach dem Film von Hannes Schneider benannte längste Abfahrt am Arlberg „Der Weiße Rausch” in St. Anton – eine spektakuläre neue Skirunde – der „Run of Fame“! 

    Der „Run of Fame“ steigert das Skierlebnis auf ein Maximum von 65 Skiabfahrtskilometern und unglaublichen 18.000 Höhenmetern. Die Skirunde führt über den Arlberg und durch das gesamte Skigebiet von Ski Arlberg. Sie zeigt die ganze Dimension des nunmehr komplett verbundenen Skigebiets: Von Warth im Norden über Lech Zürs mit der neuen Flexenbahn nach St. Anton/Rendl im Süden wird somit das gesamte Skigebiet von Ski Arlberg abgefahren. Für eine solche Runde über den Arlberg, von Warth nach St. Anton/Rendl und wieder retour, benötigt ein durchschnittlicher Skifahrer fast einen Tag. Der Einstieg in die Skirunde „Run of Fame“ kann beinahe von jedem Punkt im Skigebiet erfolgen, entsprechende „Run of Fame“-Infopoints sind installiert. Das Logo der Skirunde begleitet den Skifahrer ebenso auf der Runde wie die „Run of Fame“–Stars, die Sterne zu Ehren der Arlberger SkiStars. Das macht die neue Skirunde zu einem unvergesslichen Erlebnis zwischen 1.500 m (Warth-Steffisalpbahn) und 2.645 m (St. Anton/Rendl-Rifflbahn II) Seehöhe. 

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